Ich bin angekommen! (7328 Km) 28.8.09 15 Uhr

Gestern bin ich in Berlin angekommen. Hinter mir liegen 7328 Fahrradkilometer, ganz viel Ostsee und viele Erlebnisse. Werde jetzt erst mal alles sortieren, waschen, flicken, reparieren und mich erholen. Allen die mich per Mail und Kommentar auf meiner Reise begleitet haben schon mal vielen Dank, es ist wenn man so lange weg ist, schön etwas von Zuhause zu hören.

Mecklenburger Seenplatte (7000+ Km)

Ich habe nun deutschen Asphalt unter meinen Reifen und befinde mich auf der Mecklenburger Seenplatte, hier verfolge ich den Fernradweg Berlin-Kopenhagen, auf dem ich jeden Tag so viele Fernradfahrer treffe wie auf der ganzen Reise. Auch in Deutschland kann es schön sein, den Radweg kann ich empfehlen. Jetzt ist es nur noch eine Übernachtung, dann bin ich in Berlin, inzwischen habe ich über 7000 Radkilometer hinter mir.

Kurz vor Deutschland

Noch eine Tagesetappe, dann bin ich wieder in Deutschland. Zurzeit auf lass ich es mir auf der Insel Mon gut gehen, ich campe hier bei einer netten Familie im Garten, war heute mal wieder mit dem Kanu im Wasser und bereite mich auf die letzten Kilometer vor. Freitag den 28. August, Abends werde ich vorraussichtlich in Berlin ankomme.p1040526.JPGp1040534.JPG 

Kopenhagen

Der Gegenwind hat sich am næchsten Tag als Gegensturm entpuppt, es war schon sehr zermürbend. Doch dann bin ich in Helsinborg angekommen und mit der Fæhre das kleine Stueck nach Dænemark (Helsingor) gefahren. Auf dem Weg nach Kopenhagen habe ich das Museum fuer moderne Kunst “Lusiana” besichtigt, das mir mehrere Empfohlen haben. Es ist sehr schoen an der Ostsee gelegen und hat einen Skulpturenpark. Dann ging es das kurze Stueck an der Kueste entlang bis Kopenhagen. Die Stadt ist eine Traumstadt für Radfahrer. Die Straßen für Radfarhrer sind fast genauso breit wie für Autofahrer. Es gibt die ausgefallensten Fahrradläden, best online casinos heut bin ich ein Lastenfahrrad Probe gefahren. Ein Zähler an einer befahrenen Straße, zählt alle Fahrräder die hier vorbeifahren, es sind tausende! Da ist Holland ein Weisenknape gegen, noch nie so viele Radfahrer gesehen. Alle sind hier mit dem Rad unterwegs. Ich habe mindenstens 3 Fahrräder gesehen, die ich mir gerne kaufen würde.
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Osby

Nach meinem Aufenthalt am Asnen bin ich nun auf dem Weg nach Helsingborg, um nach Dänemark ueberzusetzen. Auf dem See Asnen habe ich noch mal versucht, ein paar Fische zu fangen, aber auch ein geliehenes Boot konnte keinen Erfolg bringen. Jetzt geht es bei sehr wechselhaften Wetter weiter mit Gegenwind. Aber es ist ja wirklich nicht mehr weit bis Berlin.p1040435.JPG

Von Mölarp an den Åsnen

Auf dem Weg in den Sueden bin ich an einer kleinen Badestelle gelandet, wo ich Achim aus Berlin mit seiner Mutter getroffen habe. Sie haben ein knapp 300 Jahre alte Holzhaus in Mölarp, ein “Dorf” mit 3 Häusern, wo ich zum Abendessen eingeladen war. Dann nach langer Zeit mein erstes Glas Wein und ein spannendes Badmintonmatch. Mein Zelt habe ich dann auf dem Grundstueck aufgestellt und morgens noch Fruestueck bekommen. Ich, der König im vergessen habe meine Regenjacke dort liegen gelassen, war schon zu weit weg um zurueckfahren zu wollen. Da es abzusehen ist das es hier die nächsten Tage regnet (allerdings muss man sagen, dass ich in letzter Zeit von der Sonne verwöhnt worden bin), habe ich mir in Växjö eine schwedische Regenjacke im Schlussverkauf angeschafft. Meine andere Jacke ist dann ende August auf dem Weg nach Berlin. Jetzt werde ich den Åsnen besuchen, einen See im Sueden von Växjö, also werdet Ihr einige Tage nichts von mir hören. Die Schweden sind wirklich sehr nett, ich bin gerade in einem kleinen Dorf, wo ich jemanden getroffen habe, der mir die Bibliotek aufgeschlossen hat, damit ich ins Internet kann.p1040410.JPGp1040411.JPG

Auf dem Weg nach Växjö (6000+ Km)

Nun habe ich die 6000 er Marke ueberschritten. Das heisst, ich werde ueber 7000 Km zuruecklegen, ist ja noch ein Stueck. Jetzt habe ich die Ostseekuestenroute verlassen und fahre ins Landesinnere. Växjö und dessen suüdliche Seenplatte soll sehr schön sein, da werde ich mich also als nächstes hinbegeben. Mit meiner Angel habe ich vorgestern 2 Barsche aus der Ostsee geholt, die macht sich langsam bezahlt. Ich lasse es jetzt etwas langsamer angehen, bin die beiden letzten Tage nur je 70 Km gefahren. Schweden gefällt mir wirklich gut, lauter Seen, das Meer, viel Wald. War gerade im See baden, bin gerade in Åtvidaberg in einer Bibliotek.p1040393.JPG

Stockholm

Nun bin ich in Stockholm angekommen, wie mir schon prophezeit wurde eine wirklich schöne Stadt, die voller Radfahrer und Radwege ist. Ich dachte mir, es wäre zünftig wenn ich eine Ostseeumrundung mache auf einem Boot zu schlafen. Ich übernachte in einem Boot mitten in der Stadt, das zu einem Hotel/Hostel umgebaut ist. Es schaukelt sogar ein bisschen. Heute habe ich eine Stadtbesichtigung gemacht, es gibt eine schöne Altstadt und ein Dorf, daß aus Häusern besteht die aus allen Teilen Schwedens aus verschiedenen Zeiten zusammengesucht sind. Dort wird nach alter Traditon gebacken, geschmiedet und verkauft. Trotz der schönen Stadt zieht es mich wieder in die Natur wo ich Fische fangen und Lagerfeurer machen kann und meine Ruhe habe. Inzwischen habe ich auch meinen ersten Fisch mit meiner neu gekauften Angel gefangen und verspeist. Morgen geht es weiter.p1040325.JPGp1040358.JPGp1040342.JPGp1040355.JPGp1040319.JPGp1040320.JPG 

Ein dicker Fisch

Auf dem Campinglatz mit der Insel und dem Ruderboot, die ich jetzt verlassen habe, war auch ein Holländer, Jochen. Mit ihm war ich gestern angeln, er hat mir seine Zweitangel und einen Blinker geliehen und habe meinen ersten nennenswerten Fisch gefangen, 50 cm lang, ein Hecht, auf dem Lagerfeuer zubereitet, von dem wir beide satt geworden sind. Jetzt geht es weiter Richtung Stockholm. Ich habe mich super erholt, nur angeln, schwimmen und faulenzen, zwei Tage lang.p1040194.JPGp1040203.JPGp1040208.JPG

Gränfors Bruks und Bergsjö (5000+ Km)

Nun bin ich bei der Axtschmiede in Gränfors angekommen, nach einer Betriebsbesichtigung und dem Erwerb eines Beiles habe ich noch den Eigentuemer getroffen, der mir noch einiges erklärt hat. Als er von meiner Reise erfahren hat und das ich einen Vortrag bei Globetrotter halte, die ein guter Kunde der Schmiede sind, durfte ich in einem Crashkurs meine eigenes Beil anfertigen. Jetzt bin ich auf einem kleinen Campingplatz in Bergsjö, an einem See mit Ruderboot. Hier bleibe ich noch eine Nacht, um mal wieder Wäsche zu waschen und mich zu erholen. Endlich kommt meine kleines Angelset zum Einsatz. Habe meinen ersten Fisch gefangen, der aber zu klein war und somit im Magen der Katze der Campingplatzbesitzer gelandet ist. Der Campingplatz ist sehr sympathisch und simpel. Er ist Kuenstler und schweisst an seinen Werken herum, man darf hier alles benutzen ohne extra zu bezahlen und zu dem Campingplaz gehoert auch noch eine kleine Insel auf der ich heute war.p1040158.JPGp1040117.JPG